Thailand/Malaysia 2013-Niah Caves und Miri

Da in Belaga nichts geboten wurde,machte ich mich am 09.05.13 auf nach Batuh Niah.Morgens um 7:30 Uhr hatte ich dann einen Platz im Jeep nach Bakun Junction.Das waren 3 Stunden fast nur Offroad pur.Im Jeep hab ich dann Pascal aus Nordfrankreich getroffen,der auch nach Batu Niah wollte.In Bakun Junction angekommen kam auch schon nach ein paar Minuten ein Bus vorbei der Richtung Batu Niah Junction fuhr.Also nichts wie rein in den rollenden Tiefkühlschrank,und nach 1,5 Stunden erreichten wir Batu Niah Junction.An der dortigen Raststätte haben wir uns dann erst mal ein Mittagessen eingeworfen.Anschliessend gings dann mit einem Taxipiraten nach Batuh Niah Town.Dort hatten wir die Auswahl zwischen 2 Hotels,wir entschieden uns für das billige.10 € die Nacht konnte man für die Bruchbude gerade so gelten lassen.Um 13:30 machten wir uns dann auf den Weg zum Nationalpark.Das waren dann gleich mal 3 km Fussmarsch.Im NP angekommen haben wir uns eine Eintrittskarte gekauft und sind dann mit einem kleinen Boot über den Fluss rüber getuckert.Da sollen Krokodile drin sein,also ich hab keins gesehen.Auf der anderen Seite waren es dann noch einmal über 3 Kilometer auf Holzstegen zu den Höhlen zu laufen.Der Weg hat sich aber wirklich gelohnt.

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Nachdem wir die ersten Höhlen durchquert hatten kamen wir zur grossen Höhle,einfach nur gigantisch das Teil.In den Höhlen hausen jede Menge Schwalben und Fledermäuse.Überall sind Gerüste und Stangen bis an die Decke von denen aus,zu bestimmten Zeiten,die Schwalbennester geerntet werden.(Für Chinesen eine Delikatesse,da kann ein Kilo schon mal ein paar tausend Euro kosten)

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Mit Taschenlampen bewaffnet haben wir dann 2 Stunden lang die Höhlen erkundet.Dort sind zwar überall Stege und Leitern aber keine einzige Lampe.Es war einfach nur gigantisch.Man läuft durch schmale Gänge und auf einmal steht man wieder in einer riesigen Höhle.Am Ausgang der grossen Höhle haben wir dann noch gewartet bis es dunkel wurde und den Auszug der Fledermäuse beobachtet.Um 18:30 Uhr mussten wir uns dann auf die Socken machen um das letzte Boot über den Fluss zu erwischen.Vom NP Eingang gings dann noch wieder die 3 Kilometer durch den Wald nach Batu Niah.Dort angekommen haben wir erst mal eine Karaoke Bar gestürmt und ein Erfrischungsgetränk zu uns genommen.Anschliessend haben wir dann noch ein schönes Openair Restaurant gefunden und uns ein feines Fresschen gegönnt.Um 22:30 war dann Feierabend.Mensch taten mir die Füsse weh.

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Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg nach Miri.Das hiess erstmal irgendwie bis zur Hauptstrasse zu kommen.Ging dann aber ziemlich problemlos,ein Malaye hat uns mit seinem Pickup mitgenommen.Natürlich für lau.Iin Batu Niah Junction haben wir dann auch schnell einen Bus nach Miri bekommen.Nach 1,5 Stunden waren wir am Busterminal in Miri und haben uns nach einem Bus in die Stadt umgeschaut.Der fährt aber nur alle paar Stunden.Also Rucksack geschultert und zu Fuss los getrabt.An der Hauptstrasse hat sich dann gleich ein junger Mann unserer erbarmt,und uns mit in die Stadt genommen.Nette Leute kann ich da bloss sagen.In der Stadt haben wir dann ziemlich schnell ein preiswertes Hotel gefunden.Anschliessend gings ins Seafood Restaurant um sich den Bauch voll zu schlagen.Nicht billig aber saugut.

2013-05-10 13.38.11 Nach dem Essen haben wir dann die Reisebüros abgeklappert um für Pascal ein Flugticket  zum Bario NP zu organisieren.Nach einer Stunde hatte er dann auch eins für 35 € ergattert und ich nebenbei noch meine Klamotten zur Wäscherei gebracht.Bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen,haben wir noch einen kleinen Stadtrundgang gemacht.In Miri gibt es allerdings nicht viel zu sehen,ist halt eine Industriestadt.Den Abend liessen wir dann bei Schmuggelbier und gegrilltem in einer chinesischen Brutzelbude ausklingen.Den nächsten Tag hab ich dann damit verbracht den Blog zu schreiben,Bier zu trinken und Vorbereitungen zur Durchquerung der Wüste Brunei zu treffen.Abends gings dann wieder zum Chinesen um zu futtern und Schmuggelbier zu vertilgen.Um 22 Uhr war dann für mich auch Feierabend denn ich musste ja am nächsten Morgen wieder um 6 Uhr aufstehen.

Bis bald b.b.

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