Hampi und via Agonda nach Mumbai

Am 13.11.12 machten wir uns nach dem Frühstück auf die Umgebung von Hampi zu erkunden.So tuckerten wir den ganzen Tag von Tempelanlage zu Tempelanlage b.z.w.von Palast zu Palast oder was davon übrig ist.

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Abends war dann Divali angesagt,das ist so etwas wie Weihnachten und Sylvester an einem Tag.Vor den Häusern werden haufenweise kleine Öllämpchen gestellt,es gibt Geschenke und später fliegen die Böller durch die Gegend.Wir haben einen kleinen Dorfrundgang gemacht und uns dann in ein Dachrestaurant verzogen und das ganze Treiben von oben beobachtet.

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Nach einem satte Frühstück ging es am nächsten Morgen dann los die andere Seite des Flusses zu erkunden.So sind wir erst mal die paar Kilometer zur Fähre gefahren.Die Fährleute haben es aber mal wieder übertrieben.Statt 20 Rs Normalpreis wollten sie von uns 100 Rs.Das ging mir schon wieder gegen den Strich.Dort gab es sogar mal eine neue Brücke,angeblich ist die aber nach Protesten der Anwohner wieder gesprengt worden.Das versteh wer will.

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Weert hat dem Fährmann dann erstmal erklärt was er davon hält,wie dieser sein Land repräsentiert.Aber da wir genug Zeit hatten,haben wir einen Umweg von 30 km in Kauf genommen um auf die andere Seite des Flusses zu kommen.Dort haben wir dann noch 2 Tempel besichtigt.Unter anderem den Tempel des Affengottes Hanuman.Das war  lustig.Erst ging es einige hundert Stufen auf einen Berg rauf.Dann sitzt da oben einer im Tempel und liest aus einem dickem Buch.Der ganze Spass wird dann per Lautsprecher verstärkt und das ganze Tal beschallt.Wir hatten das Gesabbel schon von Hampi aus gehört,jetzt wussten wir wo es her kam.Man hatte übrigens eine grandiose Aussicht von dort oben.

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Da es schon etwas später war beschlossen wir mit der Fähre direkt bei Hampi über den Fluss zu kommen.Das Problem ist das das nur eine ganz kleine Nuckelpinne ist.Aber der Fährmann hat uns mit rüber genommen und sich sein Geld redlich verdient.War schon etwas anstrengend die Mopeds aufs Boot und wieder runter zu hieven.

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Am Spätnachmittag haben wir dann noch versucht einen Wasserfall zu finden.Nach einer Stunde Kletterei haben wir dann aufgegeben und Dank GPS (quer durch die Bananenplantage)unsere Mopeds auch wieder gefunden.Abends ging es wie gewohnt ins Dachrestaurant um sich den Bauch voll zu schlagen und bevor es in die Koje ging gab es noch ein Bierchen auf unserer Dachterasse.Am nächsten Morgen mussten wir auch schon wieder Richtung Agonda aufbrechen.wir sind wieder schön über die Dörfer gedackelt und nach einer Übernachtung in einem merkwürdigem Kaff erreichten wir am 16.11.12 gegen Mittag wieder Agonda Beach.Übrigens sollte man keiner Smartphone Landkarte trauen,nicht alles was als Strasse eingezeichnet ist hat den Namen auch verdient.

Freebiker Highway      Freebiker Highway 1

Für mich hiess es dann auch scho Abschied nehmen da mein Zug nach Mumbai um 18:00 Uhr abfuhr.Also noch schnell eine Dusche gegönnt,rauf aufs Moped-Taxi nach Chaudi und von dort mit dem Rumpelbus nach Margao.

Dort war mal gerade noch Zeit etwas zu essen und ein paar Reisebier zu organisieren.Pünktlich 18:00 Uhr fuhr der Zug dann ab und landete nächsten Morgen mit etwas Verspätung in Mumbai.Den Vormittag hab ich dann mit futtern und Kaffee trinken vertrödelt.Gegen 11 Uhr war dann auch der Bilderverkäufer meines Vertrauens an seinem Platz.Dem hab ich dann noch einiges abgekauft.Anschliessend gings mit Bahn und TukTuk zum Hotel.Abends bin ich dann noch was essen gegangen.Da irgend so ein verkommener Politiker gestorben war,machten die Inder alle ihre Läden zu.Also musste ich 1,5 km laufen um in einem etwas besseren Hotel etwas zu Essen zu bekommen.Dann wurde es auch schon Zeit schlafen zu gehen.Am nächsten Morgen gings um 2:30 zum Flughafen.Für die Ausreise Prozedur brauchte ich diesmal über 2 Stunden.Das ist das schlimmste am ganzen Urlaub.Um 6:40 gings dann los und mit einem Zwischenstop in Istanbul landete ich dann gegen 18:00 Uhr in Stuttgart.

Bis bald B.B.

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